Tödliche Toleranz

Die Muslime und unsere offene Gesellschaft

Seit mehr als 35 Jahren leben Muslime in Deutschland. Warum wird die Kluft zwischen ihnen und den Deutschen immer größer? Warum grenzen sich die Muslime immer mehr bewusst ab und leben in einer Parallelgesellschaft? Warum werden die allgemeinen Menschenrechte wie Toleranz, Meinungs- und Glaubensfreiheit, Gleichstellung von Mann und Frau nicht anerkannt? Warum führen so viele Spuren islamischer Extremisten ausgerechnet nach Deutschland?

Die Muslime und wir – eine gefährliche Situation?

Die Verkünder des Multi-Kulturismus in Deutschland wollten es lange Zeit nicht wahrhaben: die Integration der Muslime ist in unserer offenen, westlichen Gesellschaft gescheitert. – der Traum von der >multikulturellen Gesellschaft< wie eine Seifenblase geplatzt. Die politische Realität holt die Träumer ein, denn der gesellschaftlich Alltag zeigt, wie Gleichgültigkeit, Gedankenlosigkeit und falsch verstandene Toleranz eine echte Integration und ein respektvolles Miteinander verhindern.

Es wird immer zur Gewissheit: die Deutschen und ihre muslimischen Mitbürger leben immer weniger miteinander, sondern immer mehr nebeneinander – und immer öfter gegeneinander. Durch ihre mangelnde Integrationsbereitschaft in eine vormals christlich geprägten Welt, haben sich die Muslime eine Parallelgesellschaft aufgebaut, in der sie teilweise wie in Ghettos leben. Dort werden die Werte der westlichen Welt nicht anerkannt: Werte wie Meinungs- und Glaubensfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Toleranz und Respekt. Stattdessen sind Abgrenzung und Hass gegen „Ungläubige“ und „Unreine“, Unterdrückung der Frauen und Respektlosigkeit gegenüber unseren Werten Lebensinhalt. Der „Dschihad“ und die „Shariah“ sollen, so meinen es die Verkünder des islamischen Fundamentalismus, die muslimische Gesellschaft bestimmen.

Günther Lachmann analysiert in seinem Buch die gesellschaftliche Situation in Deutschland sehr realistisch, ohne Rücksicht auf die >Politcal Correctness< oder Scheu vor den Denkgewohnheiten der Multi-Kulturisten. Er zeigt auf, wie durch die Selbstausgrenzung der Muslime von unsrer Gesellschaft und der daraus resultierenden Abwehrhaltung der einheimischen Bevölkerung, immer mehr Muslime offen für die Botschaften der radikalen Islamisten werden. Und er stellt nach seinen intensiven Recherchen fest, dass sich dadurch eine bedrohliche Situation in unserer Gesellschaft entwickelt. Nur hätte ich einen anderen Titel gewählt: bedrohliche Toleranz!

Im Vorwort schreibt G. Lachmann, dass sich sein Buch weder gegen Ausländer im Allgemeinen noch gegen Muslime und den Islam im Besonderen richtet. Sein Buch soll die Umstände der Immigration beschreiben und vor allem die Fehler aufzeigen, die von Politik, Verwaltung, und der Gesellschaft gemacht wurden, in dem man den Muslimen nicht nachhaltig unsere kulturellen und ideellen Werte vermittelte und ihnen nicht eindeutig klarmachte, dass es eine muslimische Parallelgesellschaft – Koran versus Grundgesetz – nicht geben kann.

Er will das Aufkommen eines radikalen, fundamentalistischen Islam und seine religiös motivierten politischen Herrschaftsansprüche durch den Dschiad darlegen, denen der Gottesstaat und die Sharia als muslimische Gesellschaft folgen sollen.

© Rezension: Buhad 2006, Berlin-Köpenick, koepena@web.de

Günther Lachmann, Tödliche Toleranz, Die Muslime und unsere offene Gesellschaft, Piper 2005

22.1.07 17:31

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


darksarcasm (28.3.07 22:57)
"dass es eine muslimische Parallelgesellschaft – Koran versus Grundgesetz – nicht geben kann." - Richtig! Die Verfassung steht noch immer (zum Glück) über kulturellen Mitbringeseln, wie Koran o. ä.

Dennoch schließen, Toleranz, Multi Kulti, Integration und eine klare Grenze der Toleranz (die Verfassung) sich prinzipiell nicht aus.
Richtig: Integration findet zum Teil nicht so statt, wie sie es sollte und Konflikte bestehen und gibt es. Diese Kritik zu äußern und darauf aufmerksam zu machen ist wichtig. - Es liegt an uns, an der Politik, aber nicht zu letzt auch an der Gesellschaft, wie wir Migranten begegnen - Nicht abweisend, aber selbstbewusst und wir müssen KLAR und DEUTLICH formulieren, was wir erwarten und was wir tolerieren wollen/können und wo schluss ist.
Was man bei uns (von unserer Seite aus beobachten kann) ist alles andere, nur nicht klar und deutlich.
So kann und darf es z.B. schon mal gar nicht angehen, dass manche Migranten sich ungenügend in unserem Regelsystem auskennen und gar nicht wissen, was zum Teil erlaubt ist und was nicht.

Und es darf auch nicht angehn, dass eine deutsche Richterin, welche sich in unserem Rechtssystem auskennen sollte, Urteile anstrebt, die mit dem Koran begründet werden...

Für mich/ bei mir sind Migranten willkommen und sie sollen und dürfen ruhig bleiben, wenn sie sich an unser Regelwerk anpassen. - Ansonsten erwarte ich Toleranz und Akzeptanz auf beiden Seiten. Sogar ein Annähern ist unter diesen Umständen möglich, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Aber diese Bereitschaft zu Kompromissen (Nicht was Verfassung und Recht angeht) und zur Diplomatie um Konflikte zu lösen, bringen nicht viele Einheimische und Migranten mit.
Und da wäre man dann auch wieder bereits bei der Bildung angelangt, wobei es nicht darum geht, bestimmte Ideen in die Köpfe einzuschleusen, sondern das differenzierte und kritische Denken zu fördern.

So, wie es im Augenblick in der Gesellschaft aussieht, erwartet man von den Menschen zu viel.

Grüße,

Darksarcasm

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